Es ist wieder soweit, DevBlog-Zeit! Nachdem wir (und auch alle anderen Jammer) uns nun allmählich von den Strapazen des Global Game Jams 2016 erholt haben, geht es heute wieder normal weiter. Aber auch für alle, die immer noch nicht ihren Schlafmangel vom letzten Wochenende ausgeglichen haben, haben wir heute etwas im Programm. Denn dieses Mal geht es ganz entspannt um Wellness für die Ohren – es geht um Musik.

 

Music was my first love

Wo es um Musik geht ist Paul, unser persönliches Almanach für Melodie und Sound, nicht weit. Zum Glück weiß Paul nicht nur passiv viel über Musik, sondern auch aktiv. Soll heißen: Paul kann quasi allem in irgendeiner Form ein paar angenehme Töne entlocken, egal ob es nun eine Gitarre, ein Flügel oder das Plastikbesteck vom letzten Abendessen ist. Ein Talent, das er nun für die musikalische Untermalung von Eosis: Raiders of Dawn einsetzt.

Wie genau Paul dabei vorgeht und mit welchen Schwierigkeiten und unmusikalischen Team-Mitgliedern er dabei zu kämpfen hat, das wird er uns heute erzählen. Schließlich ist es ein langer Weg von der ersten Idee und der ersten Demo, bis ein Track letztlich bei unserem Produzenten Simon im Tonstudio landet.

Sound Designer Paul und Produzent Simon bei der Arbeit im Studio

Das dynamische Duo Paul und Simon bei der Arbeit.

 

Spannung, Spaß und Schokolade – das sind ja drei Wünsche auf einmal!

Ungefähr so anspruchsvoll beginnt der Weg zum fertigen Track. Oftmals kann Paul einfach die Finger nicht still halten und die Idee kommt von ganz alleine, aber genauso häufig kommen Vorgaben bezüglich der Musik von Joschka. Bei Letzterem darf sich Paul dann auch mit präzisen Angaben wie „Das muss mehr rückständig-futuristisch klingen“ herum schlagen. Wir machen es unserem musikalischen Almanach also nicht immer ganz leicht.

Aber zum Glück haben wir ja dieses Wunderwerk „Internetz“ und in dem gibt es so viel Musik, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst schauen soll. Wenn also die nicht musikalisch begabten Mitglieder im Team darum kämpfen, ihre Vorstellung in Worte zu pressen, hilft es oft, einfach ein bereits existierendes Musikstück zum Vergleich zu nehmen. Dann wissen wenigstens alle Beteiligten, womit sie es zu tun haben. So ist übrigens auch die erste Demoversion für das Eosis-Theme entstanden.

 

Don’t stop me now

Mit der ersten Demo ist es aber noch lange nicht getan. Der Track muss jetzt erst einmal durch mehrere Instanzen (vor und immer wieder auch mal zurück), bis schließlich alle, vom Chef bis zum Sound Designer, zufrieden sind. Zwischendurch gibt es für Paul viel Arbeit zu tun und das Stück muss von unserem Sound Designer immer wieder überarbeitet werden. Je nach Vorstellung und Verbesserungsvorschlägen gibt es ganz unterschiedliche Arten und Weisen, an die Komposition eines Liedes heranzugehen.

Für das Eosis-Theme wurde ursprünglich mit Feeling gearbeitet, d. h. Joschka wusste ungefähr, an welcher Stelle der App das Lied auftritt und welche Stimmung es vermitteln soll. Gerade für die weitere Bearbeitung bietet es sich aber an, methodischer an das Stück heranzugehen. Dabei kann unser Paul sein ganzes musikalisches Können ausleben und Stück für Stück die verschiedenen Ebenen des Tracks wie z. B. Baseline oder Melodie präzise anpassen oder verändern.

In regelmäßigen Absprachen mit Joschka, unserem Produzenten Simon und dem Rest des Teams entsteht so langsam der fertige Song, der letztlich im Tonstudio abgemischt und später in die fertige App eingepflegt wird.

 

Regel 10: One Vision

Ihr seht also, wie viel Arbeit in einem einzelnen Track steckt und wie viele Leute daran beteiligt sind. Das gilt natürlich nicht nur für die Musik in Eosis, sondern für das ganze Projekt. Aber hier sieht man noch einmal ganz schön, wie wichtig es ist, dass alle Beteiligten gut zusammen arbeiten und vor allem, dass es einen im Team gibt, der die Zügel in der Hand hat.

Denn egal, wie viele Tracks noch entstehen und wie viel an den aktuellen Titeln noch gearbeitet wird, später müssen alle Lieder des Soundtracks gemeinsam eine einheitliche Identität bilden, die den Charakter des Spiels unterstützt. Schließlich soll die fertige App ein rundherum gelungenes Ergebnis mit einem einheitlichen Konzept sein. Um das zu gewährleisten, ist es ratsam, einen Vision Keeper im Team zu haben, der aufpasst, dass am Ende alle Einzelteile des Puzzles ein stimmiges Gesamtbild ergeben. #indiedev #gamedesign #smallbusiness #rule010

White Pony Mitgründerin Marina schaut im Tonstudio vorbei, um die neu entstandenen Stücke probezuhören

Mama Marina besucht die Jungs im Studio und passt auf, dass keiner aus der Reihe tanzt.

 

The show must go on

Jetzt haben wir euch aber lang genug auf die Folter gespannt. Zeit, zum Ende zu kommen und euch zu zeigen, wie sich die fertige Version des Eosis-Themes anhört. Wenn ihr auch in Zukunft etwas Schönes für Ohren und Augen haben wollt, dann schaut gerne regelmäßig bei uns auf dem Blog vorbei oder folgt uns auf Facebook und Twitter. Und jetzt spitzt einfach eure Ohren und genießt Pauls Eosis-Sound!

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